Unfälle mit Toyotas in den USA resultieren aus Fehlverhalten der Fahrer
Für Toyota war es der größte Skandal in der Firmengeschichte: Bei Unfällen infolge angeblich klemmender Gaspedale sind in den USA mindestens 89 Menschen tödlich verunglückt. Doch nun hat eine US-Regierungsuntersuchung ergeben: Die Japaner trifft höchstwahrscheinlich keine Schuld. Sämtliche Unfälle, die Toyota zur Last gelegt wurden, lassen sich auf Fehlverhalten der Fahrer zurückführen. Sie hatten schlichtweg Gas- und Bremspedal verwechselt.
Im Frühjahr musste das Unternehmen allein in den USA fast acht Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückholen, dazu kamen weitere Rückrufaktionen in Europa und Asien. Für den Konzern ein PR-Desaster ohnegleichen. Doch nun hat eine US-Regierungsuntersuchung ergeben: Die Japaner trifft höchstwahrscheinlich keine Schuld. Sämtliche Unfälle, die Toyota zur Last gelegt wurden, lassen sich auf Fehlverhalten der Fahrer zurückführen. Sie hatten schlichtweg Gas- und Bremspedal verwechselt.
Nach neuesten Erkenntnissen der amerikanischen Autobahnbehörde und des Verkehrsministeriums ist Toyota so gut wie entlastet. Die Experten hatten in den vergangenen Wochen Dutzende verunfallter Wagen untersucht und Fahrtenschreiber ausgewertet. Die ersten Ergebnisse, über die das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet, ergaben: In fast allen Fällen waren die Drosselkappen vom Gasgeben weit offen, die Bremsen wurden vom Fahrer hingegen nicht betätigt. Der Verdacht liegt nahe, dass die Fahrer in Panik bremsen wollten, dabei aber das Gaspedal erwischten.
Quellen: ARD-Tagesschau am 26.05.2010 und SPIEGEL-Online am 15.07.2010
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